Hilfreiche Tipps für mehr Schulmotivation und bessere Noten

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Diese Situationen dürften allen Eltern bekannt vorkommen: Bei Nachfragen, wie es denn in der Schule so läuft, antwortet der Nachwuchs mit Grimassen oder abfälligen Kommentaren. Spaß am Lernen, Entdecken und Ausbauen der eigenen Fähigkeiten sowie positiven Förderung durch Lehrer? Es scheint, als ob diese Faktoren hier nicht vorhanden seien. Doch die gute Nachricht ist, dass Motivation in der Schule zurückgewonnen werden kann. Im Folgenden erfährst Du, wie Du Deinem Kind die Schulmotivation zurückgeben kannst, damit es wieder freiwillig und gerne um 08:00 zum Unterricht geht.

Gründe für mangelnde Schulmotivation

Es gibt viele Gründe, weshalb Kinder nicht gerne zur Schule gehen und die Schulmotivation scheinbar verloren haben. Nicht alle sind in der Schule oder dem Unterricht selbst zu finden, vielleicht gibt es auch im sozialen Umfeld der Kleinen Probleme, die Ängste hervorrufen.

1. Ärger mit anderen Kindern

Das ist eine der häufigsten Ursachen für mangelnde Schulmotivation. Kinder sind besonders im Alter der Grund- und Mittelschule stark in soziale Gruppen eingebunden. Wenn es mit den Freunden gerade nicht gut läuft, sinkt die Bereitschaft, sich am Unterricht zu beteiligen.

2. Probleme mit dem Lernstoff

Wenn Kinder von Natur aus eher schüchtern sind und nicht gerne nachfragen, kann es schnell dazu kommen, dass sie dem Stoff in Fächern wie Mathematik oder Englisch nicht mehr folgen können. Da es schwer ist, diesen allein aufzuarbeiten, sinkt die Schulmotivation gewaltig und es kommt zu weiteren Lücken beim Schulstoff.

3. Spannungen mit einem oder mehreren Lehrern

Manche Kinder können bestimmte Lehrkräfte nicht leiden oder haben Angst vor ihnen, wenn es sich dabei um Lehrer handelt, die wichtige Fächer unterrichten, kann es schnell zu einem generellen Absinken der Schulmotivation kommen.

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4. Der Eintritt der Pubertät

Ab dem Alter von 12 oder 13 Jahren wird die Kommunikation mit einigen Kindern schwieriger, viele versuchen sich von den Eltern etwas abzunabeln und legen eher wenig Wert auf den Lernstoff und den Unterricht. Die Schulmotivation steht hier an letzter Stelle, wichtiger sind in der Pubertät andere Aspekte, wie neue Freunde, angesagte TV-Serien oder bestimmte Musikgruppen.

Lösungen und Tipps bei mangelnder Schulmotivation

Die genannten Situationen in der Mehrzahl der Fälle sind der Grund für eine äußerst niedrige Schulmotivation. Abhilfe schaffen können Eltern hier vor allem mit offenen und ehrlichen Gesprächen, die signalisieren, dass die Eltern immer für einen da sind. Möglicherweise geht das Kind nicht beim ersten oder zweiten Mal auf die Gespräche ein. Hier ist es dann wichtig, trotzdem Interesse zu zeigen und seine Hilfe – egal für welche Situation – anzubieten.

Auch ein Gespräch mit Lehrern und Klassenkameraden kann helfen. Oft geben diese Informationen, die man vom eigenen Nachwuchs nicht bekommt. Falls es sich um Fälle von Mobbing handelt, sollte der Schuldirektor eingeschaltet werden und weitere Schritte mit den Lehrern und dem eigenen Kind besprochen werden.

Wenn es sich nur um Lücken beim Schulstoff und Überforderung handelt, können gemeinsame Lernstunden oder fachbezogene Nachhilfe schnell helfen. Sowohl Studenten als auch etablierte Nachhilfeinstitute bieten auch kurzfristige Hilfe für Schulaufgaben, Abfragen etc. an.

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