Was bedeutet „erfolgreiche Berufspraxis“? Einfache Erklärung

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Generell bezieht sich der Begriff der Berufspraxis auf Erfahrungen in der Welt der Arbeit. Hierbei hat sich der Bewerber diese im praktischen Umfeld erworben, während der theoretische Anteil in einer Schule oder an einer Universität übermittelt worden ist. Schon auf wenige Wochen beschränkte Praktika können genauso als Berufspraxis gelten wie eine Berufsausbildung. Dabei geht es vor allem um die Differenzierung zwischen theoretischen und praktischen Eignungen im beruflichen Umfeld.

Ansprüche an die erfolgreiche Berufspraxis

StellenausschreibungDer Anspruch nach erfolgreichen berufspraktischen Erkenntnissen hat generell einen einfachen Grund. Bedingt durch eine gegenwärtige Berufspraxis soll einem Bewerber der Einstieg erleichtert werden, weil er fachlich schon qualifiziert ist. Die restlichen Arbeitnehmer müssen die neuen Kollegen nicht mehr grundlegend einarbeiten, sondern weisen diesen lediglich ein. So kann vor allem der Arbeitgeber Kosten einsparen – Zudem benötigt der Bewerber keine zusätzliche Ausbildung, sondern fängt gleich mit der Arbeit an und lässt sich auf vielfältige Weise in einem Unternehmen einsetzen. Bei solch einem Mitarbeiter bekommt der Vorgesetzte gleich vom ersten Arbeitstag an eine versierte Arbeitskraft. Solche günstigen Voraussetzungen kommen schließlich beiden Seiten zugute.

Eine erfolgreiche Berufsausbildung hat im Durchschnitt drei Jahre gedauert und in diesem Zeitraum konnte sich ein Auszubildender alle nötigen Fähigkeiten aneignen. Nach der Ausbildung legte dieser eine Prüfung ab und hat sie erfolgreich bestanden. Zuweilen war er in dem Berufsfeld einige Jahre beschäftigt, was von einem Arbeitgeber jedoch nicht immer vorausgesetzt wird. Dies erklärt schon die Stellenbeschreibung, ob für den Job eine Berufserfahrung vorausgesetzt wird.

Anforderungen der Stellenausschreibungen

Ging einer Bewerbung auf die neue Arbeit keine Berufsausbildung voraus oder gehörte sie nicht zwingend zu den Voraussetzungen, war der Bewerber vorher über längere Zeit in einem fachverwandten Arbeitsgebiet tätig. Hier war er aber erfolgreich und hat sich auf dem früheren Arbeitsplatz als qualifizierter Mitarbeiter sehr gut bewährt. Vor allem bei einer Stellenbeschreibung für Aushilfsjobs reicht diese Art der Berufspraxis oft aus. Auch ausgebildete Fachkräfte können sich auf solche Ausschreibungen bewerben, meist genügt eine Berufserfahrung als angelernter Arbeiter aus. So ist die Berufserfahrung eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Berufspraxis.

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Die Bedeutung der Berufserfahrung für eine erfolgreiche Berufspraxis

Vor allem bei Stellen, welche sich an Berufsanfänger wenden, heißt es in den Ausschreibungen oft, das erste Erfahrungen im Beruf wünschenswert sind. Fordert die Stelle von einem Bewerber erste Berufserfahrungen, dann sind hiermit berufliche Erfahrungen in der Praxis gemeint, welche der Bewerber vor oder neben dem Studium gesammelt hat. Der jeweilige Arbeitgeber möchte, dass der Bewerber schon einen gegliederten Arbeitsalltag kennengelernt hat und einer solchen Belastung gewachsen ist. Für die ersten Erfahrungen im Beruf reichen in aller Regel ein Praktikum oder eine Werkstudententätigkeit bzw. ein Aushilfsjob als Student. Ein solcher Job muss nicht unbedingt mit der Stelle etwas zu tun haben, auf die sich der Kandidat bewirbt. Es ist jedoch keinesfalls von Nachteil, wenn ein Job als Student zu dieser angestrebten Stelle sehr gut passt.

Fordert eine Stellenausschreibung dagegen eine fundierte Berufserfahrung, wird eine umfassende und mehrjährige berufliche Erfahrung in dem Arbeitsbereich vorausgesetzt. Hier genügen Studenten- oder Schülerjobs bzw. Praktika nicht. Das Unternehmen möchte in dem Fall einen Mitarbeiter, welcher umfassende Erfahrungen in genau diesem Job besitzt, für welchen er sich bewirbt.

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