„Klagt nicht, kämpft“ Spruch – Bedeutung und Herkunft

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Der Spruch „Klagt nicht, kämpft“ begegnet einem immer häufiger, ob als Aufkleber, Tattoo, als Schlüsselanhänger oder auf T-Shirts. Oft wird das Sprichwort mit Nationalsozialismus, sowie Rechtsextremismus in Verbindung gebracht und wird tatsächlich nicht selten in diesem Zusammenhang, beziehungsweise Milieu gebraucht. Doch auch in der Bundeswehr hat dieses Sprichwort seine Heimat und findet vermehrte Verwendung. Die zwiespaltige Auffassung und Verwendung des Sprichworts ist auf die Herkunft zurückzuführen.

Die Bedeutung des Spruches „Klagt nicht, kämpft“

Der Spruch „Klagt nicht, kämpft“ bedeutet so viel wie: um eine Situation zu verbessern, muss um die Verbesserung gekämpft werden. Wer klagt und nicht aktiv wird, hat bereits verloren. Klagen bringt nichts und kann die Umstände nicht verbessern. Allein wer sich für das Erreichen eines Ziels einsetzt, kann dieses auch erreichen.

Die Herkunft des Spruches

„Klagt nicht, kämpft“ ist wahrscheinlich auf den zweiten Weltkrieg zurückzuführen. Der Spruch wurde überwiegend bei den Fallschirmjägern der deutschen Wehrmacht gebraucht. Aus diesem Grund wird der Spruch häufig mit Nationalsozialismus und rechtem Gedankengut in Verbindung gebracht. Tatsächlich ist der Spruch jedoch nicht verboten und auch heute in der deutschen Bundeswehr gebräuchlich. Viele der Sprüche der Bundeswehr, vor allem der Fallschirmjäger, lassen sich auf gleiche oder ähnliche Sprüche der Wehrmacht zurückführen. „Klagt nicht, kämpft“ ist nur einer von ihnen. Auch „Lernen durch Schmerz“, „Hart und zäh“, sowie „Die zehn Gebote der Fallschirmjäger“ stammen aus dem nationalsozialistisch regierten Deutschland.

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