Soda und Mineralwasser – Unterschied einfach erklärt

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Soda und Mineralwasser gelten besonders in der heißen Jahreszeit als gute Durstlöscher. Es gibt jedoch zwischen beiden nennenswerte Unterschiede. Im folgenden Beitrag erklären wir euch den genauen Unterschied und die Zusammensetzung von Soda und Mineralwasser.

Der Unterschied zwischen Soda und Mineralwasser

Sodwasser

Sodawasser ist ein Trinkwasser, das mit Kohlenstoffdioxid angereichert wurde. In Deutschland muss Soda zusätzlich mindestens 570 mg Natron (Natriumhydrogencarbonat) pro Liter enthalten. In Österreich gilt ein Wasser als Soda, dass mindestens 4 g Kohlensäure enthält – eine Zugabe von Natron ist nicht vorgeschrieben.
Durch den Gehalt an Natron schmeckt Soda leicht alkalisch (nach Lauge).

Zur Herstellung von Soda verwendet man Tafelwasser. Tafelwasser ist meist ein demineralisiertes Leitungs, Quell- oder Grundwasser, das unter Zugabe von bestimmten Mineralstoffen einen immer gleichbleibenden Geschmack aufweist.

Im Unterschied zum Sodawasser in deutschen Läden, kann man ein umgangssprachlich als „Soda“ bezeichnetes Wasser auch selbst zuhause herstellen. Mittels eines Trinkwassersprudlers (z. B. Sodastream) verwandelt man normales Leitungswasser in ein sodaähnliches Getränk und spart sich so das Tragen von Flaschen. Dieses erfüllt allerdings nicht die Bedingungen von industriell hergestelltem Sodawasser, weil es kein Natron enthält.
Sodawasser ist sehr erfrischend und eine beliebte Grundlage für Limonaden aller Art.

Mineralwasser

Als Mineralwasser darf nur ein unbehandeltes, reines Wasser aus unterirdischen Quellen bezeichnet werden. Es unterliegt strengen Normen, die in der Mineral- und Tafelwasserverordnung geregelt sind. Die Inhaltsstoffe dürfen dabei nur wenig schwanken. Die Bezeichnung Mineralwasser muss vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit genehmigt sein und unterliegt strengen mikrobiologischen Kontrollen. Auf der Mineralwasserflasche muss Quelle und Ort klar ersichtlich sein. Das Mineralwasser muss direkt an der Quelle abgefüllt werden.

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Industriell wird unter klassischen Mineralwässern mit viel Kohlensäure, stillen Mineralwässern, die kohlensäurefrei sind und Wässern mit wenig Kohlensäure (bis zu 5 g pro Liter) unterschieden. Jedes Mineralwasser hat seinen eigenen Geschmack.

Als Heilwasser wird ein natürlich vorkommendes, mineralienhaltiges Wasser bezeichnet, das nachweislich einen heilenden oder vorbeugenden gesundheitlichen Nutzen erhebt. Heilwässer sind frei verkäuflich, unterliegen aber dem Arzneimittelgesetz.

Fazit

Sodawasser ist ein künstlich erzeugtes Produkt mit konstantem, gleichbleibendem Geschmack. Einfach in der Herstellung und preisgünstig.
Mineralwasser wird direkt am Ort der Quelle für den Verkauf in Flaschen abgefüllt. Dabei dürfen dem Wasser nur Eisen, Schwefel und Kohlensäure entzogen oder zugesetzt werden, alle anderen Inhaltsstoffe bleiben unverändert. Mineralwässer enthalten keine Chemikalien, den täglichen Mineralstoffbedarf kann man mit dem Wasser jedoch kaum decken.

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