Was versteht man unter adressatengerecht?

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Wann ist die Kommunikation adressatengerecht? – Unter adressatengerecht versteht man eine Art der Kommunikation in einem Unternehmen, die Missverständnisse zwischen dem Sprechenden und dem Hörenden ausschließen. Adressatengerecht wird die Kommunikation dann, wenn der Sprechende einige Regeln beachtet.

Regeln der adressatengerechten Kommunikation in Kurzfassung

Die erste Regel besteht darin, dass man vom Niveau der am wenigsten gebildeten Mitarbeiter vom jeweiligen Unternehmen ausgehen muss, wenn man eine Rede vor mehreren Hörern hält. Außerdem ist es wichtig, dass man den Blickkontakt zu den Versammelten aufrechterhält.

So kann man sofort erkennen, ob sie das Gesagte verstanden haben und ob sie es interessant finden oder nicht. Sollten Zweifel daran bestehen, kann man einige präzisierende Fragen an die Zuhörer stellen. Allerdings dürfen es keine Entscheidungsfragen sein, weil man darauf so gut wie nie eine ehrliche Antwort bekommt.

Sich in die Lage des Zuhörers versetzen

Was ist noch wichtig zu erwähnen? Die Kommunikation wird nur dann adressatengerecht, wenn der Sprecher sich in die Lage der Zuhörer versetzt und begreift, was sie über das Thema des Vortrags schon wissen und was sie erfahren müssen bzw. was sie interessant finden. Hält man diese Regeln wirklich ein, so wird die Kommunikation auch dann adressatengerecht, wenn man mit nur einer Person spricht.

Bei solchen Gesprächen muss man auch speziell die Charaktereigenschaften des Zuhörers oder der Zuhörerin berücksichtigen. Auch eindeutige Fragen kann man dann geschickter und an den Zuhörer oder die Zuhörerin angepasst formulieren. Dann wird das Gesagte vom Zuhörer oder von der Zuhörerin verstanden und in die zu erwartenden Handlungen umgesetzt.

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