Printmedien – Einfache Erklärung mit Beispielen

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Mit Printmedien sind vor allem Zeitungen, Zeitschriften und Anzeigenblätter mit journalistischen Inhalten gemeint. Das bedeutet, dass das geschriebene Wort im Vordergrund steht und alles verschriftlicht wird, im Gegensatz zu audiovisuellen Medien wie TV oder nur dem gesprochenen Wort wie Radio.

Übersicht mit Beispielen verschiedener Arten von Printmedien:

  • ZeitungDie Zeit, Die Süddeutsche Zeitung, Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)

  • BoulevardpresseBild oder Kölner Express

  • IllustrierteJoy, Cosmopolitan, Bild der Frau, Vogue, Tina, Petra oder Laura

Radio ist im Übrigen das schnellste Medium, da keine bzw. geringe Bearbeitungszeiten, wie das Drucken der Zeitung, anfallen.

Was versteht man unter Printmedien und welche gibt es?

Sie finanzieren sich oft durch diverses Werbematerial. Man spricht auch von den sogenannten Massenmedien und der Yellow Press bzw. der Regenbogenpresse und den Klatschspalten. Allerdings ist durch das Internet der Absatz von Zeitungen stark gesunken, was man auch als Zeitungssterben bezeichnet.

Die Vor- und Nachteile von Printmedien

Bei den Printmedien unterscheiden sich Magazine nach verschiedenen Themen. So decken einige der journalistischen Exemplare Technik, Sport und Tiere ab, während andere Fachzeitschriften sich mit Handarbeit wie Stricken, Nähen, Häkeln, Schiffen, Reportagen (Stern) oder TV (Fernsehzeitschriften) befassen. Dabei wirken viele Hefte oft reißerisch und sensationslüstern. Auch das Wort „Lügenpresse“ wurde schon viel zitiert.
Dem journalistischen Anspruch, immer bei der Wahrheit zu bleiben und neutral zu berichten, bleiben die Printmedien treu. Die Beilagen in Zeitungen sind oft Werbematerial. Zeitungsleser lassen sich häufig mehr Zeit und gucken genauer hin. Was mündlich schnell dahingesagt wird, kann man schriftlich intensiver erfassen und gegebenenfalls noch einmal, auch zu einem späteren Zeitpunkt, nachlesen. Es gibt einen Unterschied zwischen mündlicher und schriftlicher Berichterstattung, auch in linguistischer Hinsicht.

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Das bringt den Boulevardzeitungen täglich gut 14 Mio. Leser:

  • das reißerische, oft chaotische Layout, vor allem auf der Titelseite
  • die farbigen, großen, meist roten Buchstaben und Balken
  • der extreme Schnitt bei Bildern, vor allem bei Porträts
  • die fetzigen Schlagzeilen
  • die turbulente Mischung von Nachricht und Meldung. Das gehört zum Erfolg, ob man es mag oder nicht. Ärgerlich sind der Zynismus und die Menschenverachtung, die stets zu Rügen des Presserats führen
  • nachahmenswert sind die Lesernähe, die klare Sprache und das starke Gewicht von Service und Lebenshilfe auf jeder Seite

Der Zeitschriften-Journalismus

Zeitschriften (oder Magazine, was annähernd dasselbe ist) erscheinen wöchentlich, vierzehntäglich oder monatlich, woraus Zeitungsredakteure gern folgern, an den meisten Tagen gebe es wenig oder nichts zu tun. Davon ist nur so viel wahr, dass in einzelnen, nicht aktuellen, sehr erfolgreichen und mit einer großen Redaktion versehenen Magazinen ein gewisser behäbiger Arbeitsrhythmus herrscht, auf den man in der Zeitung neidisch oder verächtlich herabblickt.

In den meisten Zeitschriften dagegen wird eher härter als in der Zeitung gearbeitet, jedenfalls unter ungleich schwierigeren Bedingungen. Nämlich mit quälenden Zeitabläufen, einer quälenden Abhängigkeit von Bild und Layout, mit höherem Anspruch ans handwerkliche Können – und mit totaler Abhängigkeit von den Einfällen der Redaktion.

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